Polizeieinsatz gegen Gastronomen

In einigen europäischen Ländern, wie Österreich, Italien oder den Niederlande beschließt die Politik Lockerungen von aktuell geltenden Beschränkungen. In Deutschland übt sich die Bundes- und Staatsregierung weiter mit...

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In einigen europäischen Ländern, wie Österreich, Italien oder den Niederlande beschließt die Politik Lockerungen von aktuell geltenden Beschränkungen. In Deutschland übt sich die Bundes- und Staatsregierung weiter mit Durchhalteparolen auf den Dauer-Lockdown. Der Schaden, nur nur in der Gastronomie, ist immens und die Folgen nicht abschätzbar.

Auch im Landkreis Bautzen verschärft sich die wirtschaftliche Situation vieler Gastronomen. Perspektivlosigkeit und Frustration machen sich breit. Erkennbar nicht zuletzt an den zahlreichen Protestschildern, die vielerorts unübersehbar sind.

Zusätzlich verschärft sich die Situation, weil die Polizei zahlreiche Einsätze im Zusammenhang mit der Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung fährt. So auch am Wochenende in Sohland/ Spree, wo die Polizei die Personalien von Besuchern auf dem Grundstück der Hausbrauerei Rosner aufnahm.

Auf Nachfrage des BautzenerBote.de erklärte Herr Rosner: „Unsere wirtschaftliche Situation ist deprimierend. Unsere finanziellen Reserven sind aufgebraucht. Wir warten seit Monaten auf staatliche Hilfe. Alles was wir wollen, ist wieder arbeiten. Statt dessen werden wir von der Polizei wie Schwerverbrecher behandelt.“

Am Montag teilte die DEHOGA Sachsen per Pressemitteilung mit, „dass in Deutschland Einschränkungen schrittweise zurückgenommen werden – für Genesen, Geimpfte und Negativ-Getestete im ersten Schritt. Weitere Bausteine müssen dringend folgen.“

Franik Peschel, Landtagsabgeordneter aus dem Wahlkreis 52 fordert, „dass die massiven staatlichen Einschränkungen im Gastronomiebereich schnellstens beendet werden. Gerade Biergärten und Außenbereiche von Gaststätten müssen unter Beachtung der Hygienevorschriften ab 8. Mai 2021 endlich geöffnet werden.“

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