Steinigtwolmsdorf: 2. Wahlgang ohne AfD

Zum zweiten Wahlgang der Bürgermeisterwahl in Steinigtwolmsdorf tritt Alexander Zapke nicht mehr an. In einer Pressemitteilung erklärte er: „Liebe Einwohner von Ringenhain, Weifa und Steinigtwolmsdorf, als erstes möchte...

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Zum zweiten Wahlgang der Bürgermeisterwahl in Steinigtwolmsdorf tritt Alexander Zapke nicht mehr an. In einer Pressemitteilung erklärte er:

„Liebe Einwohner von Ringenhain, Weifa und Steinigtwolmsdorf,

als erstes möchte ich mich bei meinen Unterstützern für ihren tollen Einsatz bedanken. Natürlich danke ich auch allen meinen Wählern für ihre Stimme am 20.09.2020. Das Ergebnis ist so ausgefallen, dass ich einen zweiten Wahlgang für nicht sinnvoll erachte.

Ich habe im gesamten Wahlkampf mich nur auf meine Themen konzentriert, um die aufgeheizte Stimmung in der Gemeinde nicht noch weiter zu befeuern. Weiterhin habe ich auf Grund meines Wissens um den Haushalt der Gemeinde, auf leere Versprechungen und Wahlkampfmärchen verzichtet.

Ich werde als gebürtiger Steinigtwolmsdorfer und Kreisrat, das weitere Geschehen natürlich interessiert beobachten und bin gespannt was der/die neue Bürgermeister/in von den vollmundigen Versprechungen umsetzt. Ich würde mir wünschen, dass sie als Bürger auch nach der Wahl interessiert und kritisch sich mit Kommunalpolitik befassen. Jeder der seine Heimat liebt, sollte gerade auf Gemeindeebene, wo wichtige Entscheidungen für die Dörfer getroffen werden, sich einbringen und die handelnden Akteure nach ihren Taten beurteilen!

Mit freundlichen Grüßen 

Alexander Zapke

Frank Peschel, Wahlkreisabgeodrneter aus dem Bautzener Oberland kommentiert: “ Ich danke Alexander Zapke für seinen Einsatz zur Bürgermeisterwahl in Steinigtwolmsdorf. Er hast einen ehrlichen und auf lokale Themen bezogenen Wahlkampf geführt. Zudem ist er nicht auf Gerüchte oder falsche Behauptungen eingegangen und hat gute Argumente für die weitere Entwicklung in Steinigtwolmsdorf präsentiert – leider ohne Erfolg. Respekt und Anerkennung für seine Entscheidung zum zweiten Wahlgang nicht anzutreten. Ich wünsche Ihm weiterhin viel Erfolg.“

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