Sterbezahl in Sachsen im Februar 2021 rückläufig

Nach vorläufigen Angaben des Statistischen Landesamtes sind in Sachsen im Januar 2021 8 060 Menschen verstorben. Damit ging die Zahl gegenüber dem Vormonat um mehr als 1 850...

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Nach vorläufigen Angaben des Statistischen Landesamtes sind in Sachsen im Januar 2021 8 060 Menschen verstorben. Damit ging die Zahl gegenüber dem Vormonat um mehr als 1 850 Sterbefälle zurück. Im Dezember 2020 wurde mit mehr als 9 900 Sterbefällen die höchste Zahl an Gestorbenen in einem Monat verzeichnet, seit dem elektronisch verfügbare Angaben im Statistischen Landesamt vorliegen (1980). Für Februar 2021 werden, anhand der prozentualen Verteilung der bisher eingegangenen Datenmeldungen zum Stand der Datenübermittlung am Monatsende, rund 5 300 Sterbefälle in Sachsen erwartet. Daraus ergibt sich eine deutliche Verringerung gegenüber den Vormonaten. Der zu erwartende Rückgang beträgt gegenüber Januar 2021 rund 33 Prozent und gegenüber Dezember 2020 sogar 46 Prozent. In den vorangegangenen fünf Jahren starben im Februar im Durchschnitt 4 939 Menschen in Sachsen. Besonders vom starken Anstieg der Sterbefälle seit November 2020 sind die älteren Menschen in Sachsen betroffen. Vier von fünf Gestorbenen im Dezember 2020 waren 75 Jahre oder älter. Auch im Februar 2021 ist ein Rückgang des Anteils der über 85-Jährigen zu erkennen. Waren 46,9 Prozent der Gestorbenen im Dezember 2020 und 45,1 Prozent im Januar 2021 85 Jahre oder älter, beträgt dieser Anteil im Februar 2021 weniger als 42 Prozent. Der Rückgang der Sterbefälle im Januar und Februar 2021 ist für fast alle Kreisfreien Städte und Landkreise festzustellen. Lediglich für die Kreisfreie Stadt Leipzig wurden im Januar 2021 ca. 75 Sterbefälle mehr registriert als im Dezember 2020. Einen Rückgang von mehr als der Hälfte der Sterbefälle gegenüber Dezember 2020 werden im Februar die Landkreise Görlitz, Meißen und Sächsische-Schweiz-Osterzgebirge sowie für die Kreisfreie Stadt Chemnitz haben.

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