Auf der Suche nach verschütteten Familiengeheimnissen folgt Nina den Spuren ihrer Familie ins tschechische Riesengebirge. Dort liegt die ehemalige Heimat ihrer Mutter, die sie nach dem Zweiten Weltkrieg verlassen musste. Die Geschichte der Vertreibung wirkt sich schmerzhaft bis in die Gegenwart aus. Das ist die Ausgangssituation für den Roman „Elbland“ der deutschen Autorin Claudia Rikl. Die in Leipzig lebende Schriftstellerin, Literaturwissenschaftlerin und Schreibdozentin verarbeitet darin die Geschichte ihrer eigenen sudetendeutschen Familie. Die Autorin stellte ihre Familiengeschichte auf der Leipziger Buchmesse vor.