Terezín, früher Theresienstadt, steht wie so viele Tatorte exemplarisch für den Völkermord an den Juden. In der früheren Garnisonsstadt in Nordböhmen hatten die Nationalsozialisten nämlich eines der zahlreichen Konzentrationslager eingerichtet. Der Holocaust bleibt in seinem Umfang und seiner Durchdachtheit ein einzigartiges historisches Ereignis. Dennoch gab es im gesamten 20. Jahrhundert noch mehr Genozide, die mitunter wenig aufgearbeitet sind. Eine neue Dauerausstellung des Zentrums für Genozidstudien in Terezín bietet nun einen Überblick über diese Unrechtstaten. Die Exposition richtet sich vor allem an junge Menschen, und das auch aus Deutschland. Wir waren bei der Eröffnung am Montag dabei.