Alexander Zapke: mehr Verkehrssicherheit, finanzielle Defizite senken und attraktiven Wohnstandort schaffen

Am 20.9.2020 wird in Steinigtwolmsdorf gewählt. Wir sprachen mit dem AfD-Kandidaten Alexander Zapke. Was hat Sie bewogen, für das Bürgermeisteramt zu kandidieren? Da ich in Steinigtwolmsdorf eine glückliche Kindheit...

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Am 20.9.2020 wird in Steinigtwolmsdorf gewählt. Wir sprachen mit dem AfD-Kandidaten Alexander Zapke. 
Was hat Sie bewogen, für das Bürgermeisteramt zu kandidieren?

Da ich in Steinigtwolmsdorf eine glückliche Kindheit und Jugend erleben durfte und auch jetzt noch Haus, Familienangehörige und Freunde hier habe, ist mir alles was hier geschieht wichtig! Ich trete auch nur hier in diesem Ort als Bürgermeisterkandidat an und sonst nirgends! 

Was macht Steinigtwolmsdorf für Sie lebenswert? Wo sehen Sie die Stärken und wo die Schwächen der Gemeinde? 

Wenn man in einem Umgebindehaus, welches von vier Generationen bewohnt wurde, geboren wird, dann prägt einen das ungemein. Wer hier wohnt, wohnt auf dem blauen Stein und weiß das zu schätzen. Die drei Dörfer haben alle ihren eigenen Charme und wenn es etwas wirklich zu bemängeln gibt, dann ist es der Bevölkerungsrückgang mit all seinen Folgen für das Zusammenleben. 

Welche Projekte in Steinigtwolmsdorf halten Sie für die Dringendsten?

Die Sicherheit unserer Kinder sollte vor allem im Straßenverkehr verbessert werden. 
Das Erlebnisbad braucht Ideen, um die jährliche Nutzungszeit zu erweitern und die finanziellen Defizite zu senken. 
Die beiden Erbgerichte in Ringenhain und Steinigtwolmsdorf brauchen dringend Konzepte für ihre weitere Nutzung. Ein Abriss ist leider auch eine Option, die nicht ausgeschlossen werden kann. 

Welche Möglichkeiten sehen Sie bei der demographischen Entwicklung Steinigtwolmsdorfs und welche Aufgabenstellungen werden Sie nach Amtsantritt vor diesem Hintergrund setzen?

Ich sehe weniger Möglichkeiten, als viel mehr Herausforderungen. Als erstes werde ich mich für die bessere Vermarktung von Grundstücken und Wohnhäusern einsetzen. Durch die aktuelle „Pandemie“ und die dadurch erfolgten Einschränkungen im öffentlichen wie privaten Bereich gibt es eine gewisse Stadtflucht. Da sollte man attraktive Angebote bereithalten und auf Interessenten hoffen. 

Welches Bild haben Sie von Steinigtwolmsdorf in 10 Jahren? 

Ich würde mir wünschen, dass unsere drei Dörfer ihren Charakter erhalten und es attraktive Arbeitsplätze in der Gemeinde gibt. Traditionen und Bräuche leben dann immer noch und werden von Einwohnern und Vereinen gepflegt. Die Gemeinde sollte eine gute Infrastruktur haben, aber nicht jedem Trend und dem aktuellen Zeitgeist hinterher rennen. 

Vielen Dank für das Gespräch. 

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