Svarovsky-Chronik fast begehrter als Swarovski-Kristalle

Die letzte Bischofswerdaer Stadtchronik stammt von 1997. Der geplante Startschuss zum Verkauf einer neuen Chronik wurde aber zur vorläufigen Zielflagge. Professor Gerald Svarovsky hatte die letzten Monate genutzt,...

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Die letzte Bischofswerdaer Stadtchronik stammt von 1997. Der geplante Startschuss zum Verkauf einer neuen Chronik wurde aber zur vorläufigen Zielflagge. Professor Gerald Svarovsky hatte die letzten Monate genutzt, die Geschichte seiner Heimatstadt zwischen 1990 und 2020 in zwei Bänden in Wort und Bild zu dokumentieren. Eigentlich sollte mit der Übergabe der „Chronik zur Stadtentwicklung Bischofswerdas von 1990 – 2020“ an Oberbürgermeister Prof. Dr. Holm Große am 15. Dezember 2020 der Auftakt für den Buchverkauf erfolgen. Allein die Ankündigung der Buchveröffentlichung in den sogenannten Sozialen Medien und ein Bericht in einer Tageszeitung sorgten dafür, dass alle 100 Exemplare der ersten Auflage der Fotodokumentation aber bereits vergriffen sind. Von der Chronik selbst sind nur noch wenige Exemplare vorrätig. Die Vorbestellungen kamen übrigens aus dem gesamten Bundesgebiet, wie Gerald Svarovsky stolz berichtet.

Jeweils ein Exemplar der beiden Teile übergab der Hobby-Chronist und hauptberufliche Privatdozent für Kommunalrecht und -wirtschaft für den Bestand des Bischofswerdaer Stadtarchivs an Oberbürgermeister Holm Große. Das Stadtoberhaupt nutzte die Chance und sicherte sich gleich noch privat ein Exemplar der Chronik. Auf die Fotodokumentation muss er noch ein bisschen warten: „Vorbestellungen nehme ich unter chronik.biw@web.de weiterhin an. Es ist geplant, eine zweite Auflage zu drucken, die dann rechtzeitig vor dem Osterfest zur Abholung bereitstehen wird“, so Gerald Svarovsky. Dies vernahm dann auch Holm Große mit Freude und bedankte sich aufs Herzlichste für die engagierte Arbeit.

Foto: Oberbürgermeister Holm Große (rechts) nahm von Gerald Svarovsky zwei Bände mit einer Übersicht der Geschichte von Bischofswerda zwischen 1990 und 2020 für das Stadtarchiv entgegen. Foto: Stadt Bischofswerda

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