Prag wird jedes Jahr von mehreren Millionen Touristen besucht. Nicht wenige interessieren sich für die jüngere Geschichte des Landes – die Zeit des Kommunismus in der Tschechoslowakei und die Samtene Revolution von 1989. Kein Wunder, dass die Auseinandersetzung mit dem Staatssozialismus längst schon zu einem Geschäftsmodell geworden ist. Großer Beliebtheit erfreuen sich etwa sogenannte „ Kommunismustouren “. Die Kulturwissenschaftlerin Sabine Stach vom Leibniz-Institut für Geschichte und Kultur des östlichen Europa ( GWZO ) in Leipzig hat sich mit diesen besonderen Stadtführungen auseinandergesetzt. Im Folgenden ein Interview mit Stach über die Ergebnisse ihrer Forschung.